Was passiert? Anhand von Molekühlstrukturen, die sich in der Zellwand beispielsweise eines Virus befinden, erkennt das Immunsystem, dass ein fremder Stoff, ein so genanntes Antigen, in den Körper eindringen will und gibt eine ganz spezifische Immunantwort, die darin besteht, dass beim ersten Kontakt mit einem Antigen die Makrophagen aktiviert werden. Das sind "Fresszellen", die im Körper nach Antigenen Ausschau halten, diese angreifen, töten, zerkleinern und dann die Einzelteile auf ihrer Oberfläche mit sich herumtragen. Die T-Lymphozyten erkennen diese Teile als feindlich und alarmieren ihre T-Helferzellen, die sodann die B-Lymphozyten veranlassen, die entsprechende Plasmazelle zur Antikörperbildung zu aktivieren. Ist die benötigte Abwehrintensität erreicht, regulieren die T-Suppressorzellen die Immunantwort und stoppen die Antikörperproduktion. Zur Beseitigung der Antigen-Antikörper-Komplexe setzen aktivierte Makrophagen die Phagozytose ein.
Zur Verdeutlichung soll eine kleine Grafik dienen.
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A T-Killerzellen:
erkennen Tumor- und virusinfizierte Zellen
und "killen" diese direkt
B Zytotoxische Zellen:
reagieren auf bestimmte Antigene der Zielzellen
und eleminieren Fremdkörper auf chemischem Weg
C T-Gedächtniszellen:
speichern die erlernte Abwehrfunktion
D T-Helferzellen:
stimulieren B-Lymphozyten und Makrophagen
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